
Welche Standards sollten qualifizierte Mooring Tails erfüllen?
In der globalen Schifffahrtsindustrie dienen Festmacherleinen als kritische „Pufferverbindung“ zwischen den Festmacherleinen eines Schiffes und den an Land befindlichen Pollern oder Offshore-Strukturen. Diese speziellen Komponenten absorbieren dynamische Belastungen durch Wellen, Wind und Strömungen und schützen so sowohl den Schiffsrumpf als auch das Verankerungssystem vor übermäßiger Belastung. Ein einziger Ausfall eines nicht qualifizierten Festmacherleitwerks kann katastrophale Folgen haben, darunter Schiffsdrift, Kollision mit Docks, Ladungsschäden oder sogar den Verlust von Menschenleben. Daher stellt sich die Frage „Welche Standards sollten qualifizierte Festmacher erfüllen?“ ist für Schiffsbetreiber, Hafenmanager und Sicherheitsbehörden im Seeverkehr von größter Bedeutung. Dieser Artikel untersucht systematisch die Kernstandards, Leistungsanforderungen, Materialspezifikationen und Konformitätskriterien für qualifizierte Festmacherhähne und stützt sich dabei auf internationale Seevorschriften und Best Practices der Branche.
I. Grundlegende internationale Standards: Der Rahmen für die Qualifikation
Qualifizierte Festmacherhähne müssen zunächst weltweit anerkannte internationale Standards einhalten, die einheitliche Kriterien für Design, Prüfung und Zertifizierung bieten. Diese Standards werden von maßgeblichen Organisationen entwickelt, um Konsistenz und Sicherheit im gesamten maritimen Sektor zu gewährleisten und die unterschiedlichen Betriebsbedingungen von Binnenhäfen bis hin zu rauen Offshore-Umgebungen zu berücksichtigen.
1.1 ISO-Standards: Der globale Maßstab
Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat zwei Kernnormen für Festmacherleinen festgelegt: ISO 13795 und ISO 23081. ISO 13795 mit dem Titel „Seile aus synthetischen Fasern für Marineanwendungen“ legt Anforderungen an die Rohstoffe, Herstellungsprozesse und Leistung von synthetischen Seilen fest – einschließlich derjenigen, die in Festmacherleinen verwendet werden. Darin ist festgelegt, dass Festmacherhähne eine Mindestbruchfestigkeit (MBS) aufweisen müssen, die dem 6- bis 8-fachen der maximalen Arbeitslast (MWL) entspricht, ein Sicherheitsfaktor, der entscheidend ist, um plötzlichen Laststößen durch raue See standzuhalten.
ISO 23081, „Festmachersysteme und Ausrüstung für Schiffe und Meeresstrukturen“, verfeinert die Standards für Festmacherkomponenten, einschließlich Hecks. Es schreibt vor, dass die Festmacherhähne strengen dynamischen Belastungstests unterzogen werden müssen, bei denen 10.000 Zyklen von Lastschwankungen zwischen 10 % und 50 % des MBS simuliert werden. Qualifizierte Enden müssen nach diesen Zyklen mindestens 80 % ihrer ursprünglichen Festigkeit behalten, um eine Haltbarkeit bei wiederholter Belastung zu gewährleisten. Darüber hinaus verlangt ISO 23081 eine klare Kennzeichnung jedes Festmacherendes, einschließlich MWL, MBS, Materialtyp, Herstellungsdatum und Zertifizierungsnummer, um die Rückverfolgbarkeit zu erleichtern.
1.2 IMO-Richtlinien: Sicherheitsorientierte Vorschriften
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) ergänzt ISO-Standards durch Richtlinien, die auf die Schiffssicherheit zugeschnitten sind. Der „Code of Safe Practice for Ships Moored at Berths“ (MSC/Circ. 1524) der IMO betont, dass Festmacherhähne mit dem gesamten Festmachersystem des Schiffes kompatibel sein müssen, einschließlich des Durchmessers und der Stärke der Festmacherleinen. Es ist verboten, Festmacherhähne mit Durchmesserunterschieden von mehr als 10 % im Vergleich zu den angeschlossenen Leinen zu verwenden, da dies zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung und einem vorzeitigen Ausfall führen kann.
Für Offshore-Schiffe, die in tiefen Gewässern oder bei rauem Wetter eingesetzt werden, stellen die „Guidelines for the Design and Operation of Offshore Supply Vessels“ (MSC/Circ. 1658) der IMO strengere Anforderungen. In diesen Szenarien verwendete Festmacherhähne müssen gegen ultraviolette (UV) Strahlung, Salzwasserkorrosion und chemische Belastung (z. B. durch Öl oder Bohrflüssigkeiten) beständig sein und Leistungstests bei niedrigen Temperaturen bestehen, um Flexibilität und Festigkeit in Umgebungen mit einer Kälte von bis zu -20 °C sicherzustellen.
1.3 Anforderungen der Klassifikationsgesellschaft: Schiffsspezifische Konformität
Klassifikationsgesellschaften wie Lloyd’s Register (LR), American Bureau of Shipping (ABS) und DNV GL haben zusätzliche Standards entwickelt, die auf bestimmte Schiffstypen zugeschnitten sind. Beispielsweise verlangt der „Guide for Mooring Systems“ von ABS, dass Festmacherhähne, die auf Tankern verwendet werden, über flammhemmende Eigenschaften verfügen, wie im SOLAS-Übereinkommen der IMO festgelegt, um die Brandgefahr im Falle von Ölverschmutzungen zu mindern. Die „Regeln für die Klassifizierung von Schiffen“ von LR schreiben vor, dass Festmacherhähne für Containerschiffe, die aufgrund der Ladungsstapelung hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt sind, einem Ermüdungstest mit 20.000 Lastzyklen unterzogen werden müssen – doppelt so viel wie die ISO 23081-Anforderung –, um die Zuverlässigkeit auf Langstreckenfahrten sicherzustellen.
II. Kernleistungsstandards: Stärke, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit
Über die Einhaltung internationaler Vorschriften hinaus müssen qualifizierte Festmacherhähne strenge Leistungsstandards erfüllen, die sich direkt auf ihre Fähigkeit zum Schutz des Festmachersystems auswirken. Diese Standards konzentrieren sich auf vier Schlüsselbereiche: Tragfähigkeit, Ermüdungsbeständigkeit, Umweltbeständigkeit und Ausfallsicherheit.
2.1 Tragfähigkeit: Sicherheitsfaktoren und Lastverteilung
Die Hauptfunktion eines Festmacherhecks besteht darin, Lasten aufzunehmen und zu verteilen, daher ist seine Tragfähigkeit nicht verhandelbar. Qualifizierte Festmacherhecks müssen über eine MBS verfügen, die den Anlegeanforderungen des Schiffes entspricht – beispielsweise benötigt ein Massengutfrachter mit 50.000 DWT in der Regel Festmacherhecks mit einer MBS von 200–300 kN. Der Sicherheitsfaktor (MBS/MWL) darf nie weniger als 6 betragen, wie in ISO 13795 festgelegt, viele Betreiber entscheiden sich jedoch für einen Sicherheitsfaktor von 8 für Offshore- oder Hochrisikoanwendungen.
Ebenso wichtig ist die Fähigkeit des Hecks, Lasten gleichmäßig über seinen Querschnitt zu verteilen. Eine ungleichmäßige Lastverteilung, die oft durch schlechte Herstellung (z. B. ungleichmäßiges Flechten von Kunstfasern) verursacht wird, kann Schwachstellen schaffen, die zu einem plötzlichen Ausfall führen. Qualifizierte Festmacherhähne müssen einen „Lastgleichmäßigkeitstest“ bestehen, bei dem Dehnungsmessstreifen an mehreren Punkten entlang des Hecks angebracht werden, um sicherzustellen, dass kein einzelner Abschnitt mehr als 15 % mehr Last trägt als der Durchschnitt während der Prüfung.
2.2 Ermüdungsfestigkeit: Wiederholten dynamischen Belastungen standhalten
Festmacherhähne sind ständigen dynamischen Belastungen durch Wellen, Wind und Schiffsbewegungen ausgesetzt, sodass die Ermüdungsfestigkeit ein entscheidender Leistungsstandard ist. Gemäß ISO 23081 müssen qualifizierte Endstücke dynamischen Ermüdungstests unterzogen werden, die reale Bedingungen simulieren. Beispielsweise wird das Heck in einem typischen Test 10.000 Zyklen lang wechselnden Belastungen zwischen 10 % (minimale Arbeitslast) und 50 % (höchste Arbeitslast) seiner MBS ausgesetzt. Nach der Prüfung muss die Restfestigkeit des Schwanzes mindestens 80 % der ursprünglichen MBS betragen und es dürfen keine sichtbaren Anzeichen von Faserausfransen oder Strukturschäden vorhanden sein.
Für Festmacherhähne, die in rauer See (z. B. auf Nordatlantikrouten) eingesetzt werden, verlangen Klassifikationsgesellschaften häufig erweiterte Tests mit 20.000 Zyklen. Eine Studie von DNV GL ergab, dass nicht qualifizierte Endstücke in der Regel nach 3.000 bis 5.000 Zyklen versagen, während solche, die den ISO-Standards entsprechen, mehr als 15.000 Zyklen ohne nennenswerte Leistungseinbußen überstehen können.
2.3 Umweltbeständigkeit: Widerstandsfähigkeit gegen raue Seebedingungen
In maritimen Umgebungen sind Festmacherhähne einer Reihe von korrosiven und schädlichen Faktoren ausgesetzt, daher müssen qualifizierte Hälse strenge Umweltbeständigkeitsstandards erfüllen. Dazu gehören:
Salzwasser-Korrosionsbeständigkeit: Synthetische Fasern wie Polyester und Polypropylen sind von Natur aus salzwasserbeständig, aber auch die Beschichtungen und Beschläge (z. B. Endabschlüsse) von Festmacherschwänzen müssen korrosionsbeständig sein. Qualifizierte Endstücke verwenden Beschläge aus verzinktem Stahl oder Edelstahl, die einen 1.000-stündigen Salzsprühtest (gemäß ASTM B117) mit nicht mehr als 5 % Rostbildung bestehen.
UV-Strahlungsbeständigkeit: Längere Sonneneinstrahlung zersetzt synthetische Fasern und verringert ihre Festigkeit. Qualifizierte Festmacherhähne werden mit UV-stabilisierenden Beschichtungen behandelt, die ISO 4892-3 (beschleunigter Bewitterungstest) entsprechen. Nach 1.000 Stunden UV-Einwirkung muss die Festigkeit des Schwanzes mindestens 90 % seines ursprünglichen Wertes betragen.
Chemikalienbeständigkeit: Bei Schiffen, die Chemikalien befördern oder in Offshore-Ölfeldern eingesetzt werden, müssen die Festmacherhähne der Zersetzung durch Öle, Lösungsmittel und Säuren standhalten. Qualifizierte Enden aus hochdichtem Polyethylen (HDPE) oder aromatischen Polyamidfasern können der Einwirkung von Kohlenwasserstoffen und schwachen Säuren 1.000 Stunden lang standhalten, mit einem Festigkeitsverlust von weniger als 10 %.
2.4 Fehlersicherheit: Vorhersehbare und nicht katastrophale Fehlermodi
Selbst bei strengen Standards kann es vorkommen, dass Festmacherhähne irgendwann ausfallen – qualifizierte Schlepphähne müssen jedoch auf vorhersehbare und nicht katastrophale Weise ausfallen, um Zeit für eine Notfallreaktion zu haben. Das bedeutet, „plötzliche Ausfälle“ zu vermeiden; Stattdessen sollten qualifizierte Enden eine allmähliche Verschlechterung aufweisen, wie z. B. ein Ausfransen der Fasern oder eine langsame Abnahme der Tragfähigkeit, die bei Routineinspektionen erkennbar ist.
Um dies zu gewährleisten, verlangt ISO 13795, dass Festmacherhecks einem „Failure-Mode-Test“ unterzogen werden, bei dem das Heck steigenden Belastungen ausgesetzt wird, bis es versagt. Qualifizierte Enden müssen sich um mindestens 15 % dehnen, bevor sie brechen, was eine visuelle Warnung vor einem drohenden Ausfall darstellt. Im Gegensatz dazu brechen unqualifizierte Leitwerke bei einer Dehnung von weniger als 5 % oft plötzlich, so dass die Besatzung keine Zeit zum Reagieren hat.
III. Material- und Herstellungsstandards: Die Bausteine der Qualität
Die Leistung von Festmacherschwänzen wird direkt von ihren Materialien und Herstellungsprozessen bestimmt. Qualifizierte Festmacherhähne müssen strenge Standards für die Auswahl der Rohstoffe, Produktionstechniken und Qualitätskontrolle erfüllen.
3.1 Rohstoffstandards: Auswahl der richtigen Fasern
Die Wahl des Fasermaterials hängt von der Anwendung ab, aber alle qualifizierten Festmacherschwänze verwenden Hochleistungs-Kunstfasern, die den ISO 13795-Spezifikationen entsprechen. Zu den gängigen Materialien gehören:
Polyester: Polyester ist das am häufigsten verwendete Material für Allzweck-Festmacherhähne und bietet hervorragende Festigkeit, UV-Beständigkeit und Salzwasserbeständigkeit. Qualifizierte Polyesterfasern müssen eine Zugfestigkeit von mindestens 800 MPa und einen Elastizitätsmodul von 10 GPa (gemäß ISO 11811) aufweisen.
- Polypropylen: Polypropylen wird für leichte Anwendungen (z. B. kleine Schiffe oder temporäre Anlegeplätze) verwendet und ist schwimmfähig und chemikalienbeständig. Qualifizierte Polypropylenfasern müssen eine Zugfestigkeit von 500 MPa haben und ISO 11811-2 für den Einsatz auf See erfüllen.
- Aromatische Polyamide (Kevlar): Für Hochleistungsanwendungen (z. B. Offshore-Bohrinseln) bieten aromatische Polyamide ein außergewöhnliches Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht. Qualifizierte Festmacherhähne auf Kevlar-Basis müssen ISO 10406-2 entsprechen, eine Zugfestigkeit von 3.000 MPa und eine Beständigkeit gegen hohe Temperaturen (bis zu 200 °C) aufweisen.
Die Rohstoffe müssen von zertifizierten Lieferanten bezogen und einer Chargenprüfung unterzogen werden, um die Konsistenz sicherzustellen. Beispielsweise muss jede Charge Polyesterfaser, die in Festmacherschwänzen verwendet wird, auf Zugfestigkeit, Dehnung und UV-Beständigkeit getestet werden. Die Testergebnisse werden in der Zertifizierung des Materials dokumentiert.
3.2 Herstellungsstandards: Präzision und Konsistenz
Der Herstellungsprozess von Festmacherschwänzen umfasst das Flechten oder Verdrehen von Fasern zu einer seilähnlichen Struktur und das anschließende Anbringen von Endabschlüssen (z. B. Schäkel oder Ösen). Qualifizierte Festmacherhähne müssen in Einrichtungen hergestellt werden, die den Qualitätsmanagementstandards ISO 9001 entsprechen und so einheitliche Produktionspraktiken gewährleisten.
Zu den wichtigsten Herstellungsstandards gehören:
Präzision beim Flechten/Drehen: Das Flechtmuster muss gleichmäßig sein, ohne lose Fasern oder ungleichmäßige Spannung. Bei geflochtenen Festmacherschwänzen darf die Steigung (Abstand zwischen den Flechtzyklen) entlang der Schwanzlänge um nicht mehr als 5 % variieren, um eine gleichmäßige Lastverteilung zu gewährleisten.
Festigkeit der Endanschlüsse: Die Endanschlüsse sind häufig der schwächste Punkt eines Festmacherleitwerks. Qualifizierte Leitwerke verwenden daher mechanische Crimp- oder Harzverklebungen, die ISO 10245 entsprechen. Der Abschluss muss mindestens 90 % der MBS des Leitwerks behalten, und alle 50 produzierten Leitwerke sind Zugtests erforderlich.
Beschichtungsauftrag: UV- und korrosionsbeständige Beschichtungen müssen gleichmäßig mit einer Dicke von 50–100 μm aufgetragen werden. Die Haftung der Beschichtung wird mit der Kreuzschraffurmethode (ASTM D3359) getestet, wobei nach dem Test kein Ablösen zulässig ist.
3.3 Qualitätskontrolle: Strenge Tests in jeder Phase
Qualifizierte Festmacherhähne werden während und nach der Herstellung mehreren Qualitätskontrolltests unterzogen. Dazu gehören:
In-Prozess-Tests: Während des Flechtens werden alle 100 Meter Proben entnommen, um Zugfestigkeit und Dehnung zu testen. Jede Charge, die diese Tests nicht besteht, wird abgelehnt.
Endkontrolle: Jedes Festmacherende wird vor Verlassen des Werks einer Sichtprüfung auf Mängel (z. B. ausgefranste Fasern, ungleichmäßige Beschichtung oder fehlerhafte Anschlüsse) unterzogen. Eine Zufallsstichprobe von 5 % jedes Produktionslaufs wird umfassenden Leistungstests unterzogen, einschließlich MBS-, Ermüdungs- und Umweltbeständigkeitstests.
Zertifizierung: Qualifizierte Festmacherhähne werden mit einem Konformitätszertifikat geliefert, in dem das Herstellungsdatum, Materialspezifikationen, Testergebnisse und die Einhaltung relevanter Standards (z. B. ISO 13795, ABS-Richtlinien) aufgeführt sind.
IV. Anwendungsspezifische Standards: Maßgeschneidert für Schiff und Umgebung
Festmacherhähne müssen auf den jeweiligen Schiffstyp, die Betriebsumgebung und die Anlegebedingungen zugeschnitten sein. Qualifizierte Leitwerke erfüllen anwendungsspezifische Standards, die den einzigartigen Herausforderungen verschiedener maritimer Szenarien gerecht werden.
4.1 Häfen und Liegeplätze
Bei Schiffen, die in Häfen festmachen (z. B. Containerschiffe, Tanker), müssen die Festmacherhähne mäßigen dynamischen Belastungen und häufigem Umschlag standhalten. Zu den Standards gehören:
Einhaltung von ISO 23081 und den spezifischen Vorschriften des Hafens (z. B. den „Leitlinien für Festmacherausrüstung“ des Hafens von Singapur). Widerstandsfähigkeit gegen Abrieb von Dockoberflächen, mit einer Mindestabriebfestigkeit von 50.000 Zyklen (gemäß ISO 12946-2). Kompatibilität mit Festmacherausrüstung an Land, einschließlich Pollern und Winden, deren Durchmesser und Endtyp den Spezifikationen des Hafens entsprechen. 4.2 Offshore-FestmacherhähneOffshore-Schiffe (z. B. Bohrinseln, Windpark-Serviceschiffe) arbeiten unter rauen Bedingungen mit hohen Wellen und starken Strömungen, daher gelten für ihre Festmacherhähne strengere Standards:
Einhaltung von IMO MSC/Circ. 1658 und DNV GLs „Offshore Mooring Systems“-Richtlinien. Leistung bei niedrigen Temperaturen, mit Beibehaltung der Festigkeit von mindestens 90 % bei -20 °C (gemäß ISO 14829). Widerstandsfähigkeit gegen Meeresbewuchs (z. B. Seepocken), mit einer Antifouling-Beschichtung, die ISO 10286.4.3 entspricht. Not-Festmacher-Schwänze. Not-Festmacher-Schwänze, die für den schnellen Einsatz während der Schiffsdrift verwendet werden, haben einzigartige Standards Fokussiert auf Portabilität und schnelle Nutzung:
Leichtes Design mit einem Gewicht-zu-Festigkeits-Verhältnis von nicht mehr als 0,5 kg/kN. Einfach zu verwendende Anschlüsse (z. B. Schnellspannschäkel), die in weniger als 2 Minuten angebracht werden können. Sichtbarkeit, mit gut sichtbarer oranger oder gelber Farbe und reflektierenden Streifen, um den Einsatz bei schlechten Lichtverhältnissen zu erleichtern. V. Konformität und Zertifizierung: Sicherstellung der QualifizierungDie Einhaltung technischer Standards ist nur ein Teil des Qualifizierungsprozesses – Festmacherhähne müssen außerdem von anerkannten Behörden zertifiziert und während ihrer gesamten Lebensdauer in Übereinstimmung mit den Standards gehalten werden.
5.1 Zertifizierung durch Dritte
Qualifizierte Festmacherhähne erfordern eine Zertifizierung durch Dritte von Organisationen wie ABS, LR oder DNV GL. Der Zertifizierungsprozess umfasst:
Überprüfung der Herstellungsprozesse und Qualitätskontrollsysteme. Beglaubigte Prüfung von Probenenden auf MBS, Ermüdung und Umweltbeständigkeit. Ausstellung einer Konformitätsbescheinigung, die fünf Jahre lang gültig ist (erneuerbar bei erneuter Prüfung). Hafenbehörden und Schiffsbetreiber verlangen häufig den Nachweis einer Zertifizierung durch Dritte, bevor sie die Verwendung von Festmacherschwänzen zulassen, da diese eine unabhängige Qualitätsüberprüfung ermöglichen.
5.2 Compliance im Betrieb: Inspektion und Wartung
Die Qualifikation endet nicht mit der Zertifizierung – Festmacherleinen müssen während ihrer gesamten Lebensdauer normgerecht gewartet werden. Die IMO und die Klassifikationsgesellschaften empfehlen:
Routineinspektionen: Sichtprüfungen alle 3 Monate, Prüfung auf Ausfransungen, Beschichtungsschäden, Korrosion und Abnutzung der Enden. Jedes Endstück mit mehr als 10 % Faserschäden muss außer Betrieb genommen werden. Regelmäßige Prüfung: Belastungsprüfung alle 2 Jahre, um die Beibehaltung der Festigkeit zu überprüfen. Endstücke, die nicht 80 % ihrer ursprünglichen MBS erreichen, müssen ersetzt werden. Lebensdauergrenzen: Eine maximale Lebensdauer von 5 Jahren für Allzweck-Festmacher-Endstücke und 3 Jahre für Offshore-Endstücke, unabhängig vom Zustand, um einer nicht nachweisbaren Faserverschlechterung Rechnung zu tragen.VI. Fazit: Die Bedeutung der Einhaltung von Standards. Qualifizierte Festmacherhähne sind nicht nur Komponenten des Festmachersystems eines Schiffes – sie sind wichtige Sicherheitsbarrieren, die Leben, Ladung und Infrastruktur schützen. Die Normen für Festmacherhähne, von ISO- und IMO-Vorschriften bis hin zu Material- und Herstellungskriterien, sollen sicherstellen, dass diese Komponenten unter den rauen und dynamischen Bedingungen der maritimen Umgebung zuverlässig funktionieren.
Für Schiffsbetreiber und Hafenmanager ist die Investition in Festmacherhähne, die diesen Standards entsprechen, nicht nur eine behördliche Anforderung, sondern eine fundierte Geschäftsentscheidung. Die Kosten für qualifizierte Festmacherhähne sind weitaus geringer als die potenziellen Verluste durch einen einzelnen Ausfall – einschließlich Schiffsschäden, Ladungsverlust, Hafenausfallzeiten und Sicherheitsvorfällen. Während sich die maritime Industrie weiterentwickelt, werden die Standards für Festmacherhähne weiter weiterentwickelt und neue Materialien (z. B. Kohlefaserverbundwerkstoffe) und Testmethoden einbezogen, um den Anforderungen größerer Schiffe und rauerer Betriebsumgebungen gerecht zu werden.
Am Ende bleibt die Frage „Welche Standards sollten qualifizierte Festmacher erfüllen?“ hat eine klare Antwort: Sie müssen die strengen, weltweit anerkannten Standards erfüllen, bei denen Festigkeit, Haltbarkeit und Sicherheit im Vordergrund stehen. Durch die Einhaltung dieser Standards kann die Schifffahrtsindustrie sicherstellen, dass Festmacherhähne weiterhin ihre entscheidende Rolle als „Pufferverbindung“ erfüllen, die für die Sicherheit der Schiffe und einen reibungslosen Betrieb sorgt.
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